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Die Meister 2009/10

Die Union Scandinavian Blockhaus Pichling konnte sich in der Bezirksliga Ost durchsetzen

Nach dem im Vorjahr knapp verpassten Meistertitel krönte sich die Union Pichling im zweiten Anlauf mit einem "Start-Ziel-Sieg" - die Wagner-Elf führte in sämtlichen 26 Runden die Tabelle an - zum Meister der Bezirksliga Ost.


BEZIRKSLIGA OST  -  DSG UNION SCANDINAVIAN BLOCKHAUS PICHLING

Nach dreijährigem Gastspiel in der Bezirksliga kehrten die Pichlinger in eindrucksvoller Art und Weise wieder in die Landesliga zurück. Denn von der ersten Runde an führte die Mannschaft von Trainer Erich Wagner die Tabelle an und ließ sich davon bis zur letzten Runde nicht mehr verdrängen. "Das Unternehmen Aufstieg hat schon vor zwei Jahren begonnen. Nachdem wir 2008 nur knapp dem Abstieg entronnen sind, ging es nach der Verpflichtung von Trainer Erich Wagner steil bergauf. Schon im Vorjahr waren wir knapp dran, wurden aber durch Verletzungspech noch abgefangen. Damals konnte sich Edelweiß nach einer sensationellen Rückrunden noch den Titel sichern", sagt Pichlings Sportchef Günter Lasinger.

"Vom Präsidenten bis zum Platzwart haben alle an den Titel geglaubt"
Im zweiten Jahr der Wagner-Ära wollten es die "See-Kicker" dann unbedingt wissen. "Wir haben die Mannschaft punktuell verstärkt und waren fest entschlossen, den Titel zu holen. Vom Präsidenten bis zum Platzwart haben alle an den Titel geglaubt. Und der Zusammenhalt war am Ende ein entscheidender Faktor. Auch die Mannschaft hatte dieses Ziel fest im Kopf - eine 95-prozentige Trainingsbeteiligung spricht eine deutliche Sprache", so Lasinger. Von Beginn an setzte der Titelfavorit eine Duftmarke nach der anderen und konnte seine Spiele zumeist sicher gewinnen. "Schon im Herbst waren wir davon überzeugt, dass wir uns in dieser Saison die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen. Im Frühjahr ist es in ähnlicher Tonart weitergelaufen, wenngleich St. Magdalena nicht locker gelassen hat. Aber wenn man von der ersten Runde an die Tabelle anführt, dann muss man nicht extra betonen, dass der Titelgewinn hochverdient war", freut sich der Sportchef schon auf die Rückkehr in die Landesliga.

Mit punktuellen Verstärkungen obere Tabellenhälfte im Visier
"Die Mannschaft wird sich nicht großartig verändern, denn die Qualität, in der Landesliga eine gute Rolle zu spielen, ist vorhanden, haben doch viele Spieler vor drei Jahren schon in der Landesliga gespielt. Und die Spieler - wie etwa Andre Takacs - die danach zu uns gestoßen sind, stehen ohnehin außer Frage. Die größte Sorge bereitet uns die Stammspielerregelung. Es tummeln sich zwar rund 170 Nachwuchsspieler am Sportplatz und wir nehmen auch in sämtlichen Bewerben an der Nachwuchs-Meisterschaft teil, doch im U16- und U18-Team fehlen uns derzeit die großen Talente", hofft Günter Lasinger auf baldigen Nachschub aus den eigenen Reihen. "Wir werden mit einer leicht veränderten Meister-Mannschaft in die Saison gehen und wollen uns in der oberen Tabellenhälfte präsentieren."

Von Sieger-Zigarren und fleißigen Bienen
"In der abgelaufenen Saison war es bei uns Brauch, dass nach einem Sieg Präsident Oskar Praßl und Trainer Erich Wagner genüsslich eine `Sieger-Zigarre´ rauchten. Und bei insgesamt 18 Siegen lebte Nichtraucher Praßl in der Meistersaison deshalb sehr ungesund", schmunzelt Lasinger, der neben dem Trainer und dem Präsidenten noch weitere wichtige Personen hervorheben möchte. "Obmann Horst Lauss ist für unseren Verein ungemein wichtig und einer der Väter des Erfolges. Denn vom Chef bis zum Platzwart ist ihm keine Arbeit fremd", zollt der Sportchef dem jung gebliebenen Pensionisten ein Extralob. "Aber auch ohne Mathias Bramberger würde das Rad nicht rund laufen. Denn der Sektionsleiter ist quasi `die Mutter der Kompanie´ und kümmert sich nicht nur um viele Dinge rund um die Mannschaft, sondern ist auch für das Marketing und die Veranstaltungen zuständig."


 

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